40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten

Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie, weil in ihnen exemplarisch verhandelt wird, was Demokratie ausmacht: es auszuhalten, dass extrem Unterschiedliches nebeneinander bestehen und aufeinanderprallen – und diskursiv verhandelt werden kann.

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Um solche Orte zu erhalten und gerade jetzt zu stärken, ruft der Bund der Szenografen e.V. gemeinsam mit der „Konferenz Konkret„, dem ensemble-netzwerk, der Dramaturgischen Gesellschaft und unterstützt von der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins  und der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft dazu auf, dass ALLE Mitarbeiter*innen ALLER Theater sich anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, das auch die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft unter Schutz stellt sich am 17.10.2016 mit ihren Landtagsabgeordneten treffen, um sich mit ihnen über die Zukunft unserer Zivilgesellschaft und die Bedeutung der Theater für die Stadtöffentlichkeit auszutauschen. Denn Demokratie heißt: miteinander reden.

 

Teilnehmende können auf www.facebook.com/groups/1058981070860946 eine kurze Notiz hinterlassen; dort finden sie auch weiterführende Informationen wie z.B. ein Musteranschreiben an Landtagsabgeordnete.

Wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen bitte an Gregor Sturm, Bund des Szenografen.

ABTT-Symposium in London: The National Theatre – A Place for Plays

Am Sonntag, den 30. Oktober 2016 veranstaltet der britische Partnerverband der DTHG, die Association of British Theatre Technicians (ABTT), ein Symposium unter dem Titel „The National Theatre: A Place for Plays“ im National Theatre in London.

Den Anlass hierzu gibt das 40-jährige Jubiläum der Eröffnung des Theaters durch Queen Elizabeth II.

Die Vortragsthemen stehen unter dem Leitthema „Theater und Architektur – Eine Diskussion: Konfrontationen, Missverständnisse oder Zusammenarbeit?“

Experten berichten und diskutieren, wie Theaterschaffende am National Theatre gearbeitet und zu seinem Erfolg als Spielstätte beigetragen haben. Zudem werden die zukünftigen technischen Möglichkeiten des Hauses erwogen.

Das Kongressprogramm, das am Vorabend (29.09.) mit einer Einführungstour beginnt, finden Sie auf der Website der ABTT unter diesem Link.

Im DTHG-Kalender finden Sie den Termin unter diesem Link und können ihn in Ihren Kalender importieren.

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The National Theatre, Quelle: WikiCommons, Foto: Basher Eyre

Neues Theater für NY World Trade Center

Barbara Streisand wird ab 2020 die Leitung des neuen Performing Art Centers New York im Areal des World Trade Centers übernehmen, so teile die NYT mit. Der nach den Terroranschlägen 2001 von Daniel Liebeskind entworfene neue Komplex sah den Bau eines Theaters bereits vor. Auf Grund von Finanzierungsproblemen kam das Projekt aber jahrelang nicht voran. Durch eine 75 Millionen Dollar Spende des Milliardärs Ronald Perelmann schreitet die Realisierung voran.

Aktuelle Informationen über das bereits beauftragte Architekturbüro sowie den aktuellen Stand der Umsetzung findet man u.a. hier im Netz.

International, internationaler, Stage|Set|Scenery

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Berlin, 6. September 2016 –
Mit Ausstellern aus 24 Ländern und Fachbesuchern aus 58 Ländern hat die Premiere der Stage|Set|Scenery im Juni 2015 bereits vom Start weg weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Diese Entwicklung soll für 2017 noch intensiviert werden.

Um die Stage|Set|Scenery weiter zu internationalisieren, greift die führende internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik zum einen auf das weltweite Netzwerk der Messe Berlin mit 85 Auslandsvertretungen in 150 Ländern zurück. Zum anderen nimmt das Team an internationalen Branchenveranstaltungen weltweit teil.

Darüber hinaus trägt die Einbindung von Partnerverbänden der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft, DTHG, ideeller Träger der Stage|Set|Scenery, zur Internationalisierung bei. Mit einem eigenem Stand auf der Stage|Set|Scenery sind bislang der Internationale Verband der Architekten, Szenografen und Theatertechniker (OISTAT) und nationale Verbände aus China (CETA) den Niederlanden (VPT), Österreich (OETHG), Spanien (OISTAT España) und den USA (USITT) vertreten. Als Partnerverbände der DTHG sind für 2017 zusätzlich die Verbände aus Finnland (OISTAT Finland) und Taiwan (TATT) hinzugekommen.

 

Eine weitere neu geschlossene Kooperation mit dem Verband der Kostümschaffenden GTKos, der die Interessen der Kostümschaffenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertritt, trägt ebenfalls dieser Zielsetzung Rechnung und bereichert das Angebot der Stage|Set|Scenery auch inhaltlich durch die Durchführung einer dreitägigen Kostümschaffendentagung im Palais am Funkturm.

 

Nationale Verbände wie beispielsweise der Verband Deutscher Tonmeister (vdt), der Bund der Szenografen, die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Association of Professional Wireless Production Technologies (APWPT) und die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (igvw) sind ebenfalls zahlreich auf der Messe vertreten. Weitere internationale und nationale Kooperationen sind aktuell in Vorbereitung.

 

Alle oben genannten Verbände stehen Fachbesuchern für ihre Fragen jeweils an einem eigenen Messestand in Halle 22 zur Verfügung. Darüber hinaus wird es 2017 verschiedene Roundtables und Vorträge im Kongressprogramm geben, in denen es zum Beispiel um internationale Ausbildungsstandards oder eine Angleichung von technischen Normen gehen wird. Hier werden Ideen auf internationaler Ebene ausgetauscht und Ansatzpunkte für die länderübergreifende Zusammenarbeit konkretisiert.

 

Weitere Informationen zur Stage|Set|Scenery 2017 finden Sie unter www.stage-set-scenery.de.

 

Fotos der Stage|Set|Scenery 2015 finden Sie in druckfähiger Qualität hier zum Download. 

Einen Geländeplan der Stage|Set|Scenery mit der Hallenbelegung finden Sie hier. 

Die Stage|Set|Scenery im Überblick: 

Die Stage|Set|Scenery ist die führende internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik mit den Schwerpunkten Bühnenmaschinerie und Steuerung, Architektur und Fachplanung, Licht, Akustik, Ton, Video- und Medientechnik, Studiotechnologie, Events, Museums- und Ausstellungstechnik, Ausstattung und Dekoration, Maske, Kostüm und Sicherheitstechnik. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) durchgeführt, die auch für die in die Messe integrierte International Stage Technology Conference verantwortlich zeichnet. Die Stage|Set|Scenery findet alle 2 Jahre im Juni auf dem Berliner Messegelände statt.

Bad Lauchstädt: Frisches Geld zur Fortsetzung der Sanierung

Für das nach Plänen von Johann Wolfgang von Goethe 1802 erbauten Theaters in Bad Lauchstädt, welches seit einigen Jahren saniert wird, gibt es neue Geld. Lotto Sachsen-Anhalt stellt einen Betrag in Höhe von 273.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen die Malereien im 1780 errichteten Kursaal restauriert werden.

Wie der MDR berichtet werden nach Angaben der Stadt noch einmal zwei Millionen Euro benötigt, um die Parkanlagen zu sanieren. 2018 soll die Sanierung des Theaters komplett abgeschlossen sein.

Denkmalschutz für die Städtischen Bühnen Frankfurt/Main?

Wie die Frankfurter Rundschau (online) berichtet, erwägt das Landesamt für Denkmalschutz wichtige Teile der städtischen Bühnen Frankfurt unter Denkmalschutz zu stellen.

Das Theater war von 1959 bis 1963 durch das Architekturbüro ABB (Otto Apel, Hannsgeorg Beckert und Gilbert Becker) nach einem Modell, welches als Ausgangspunkt vom Alte Schauspielhaus ausging, in das Opernhaus, Schauspiel und eine kleinere Bühne mit insgesamt 2500 Plätzen baulich integriert werden sollten. Die Zusammenfassung von Oper und Theater auf einem Gelände bot den Vorteil gemeinsamer Nebenräume und Werkstätten. In dem Neubau sollten auch die zentrale Verwaltung der Städtischen Bühnen, zwei Gaststätten und umfangreiche Gaderobenanlagen enthalten sein.

In der FR online heißt es dazu:

Als weiteren denkmalwerten Bestandteil der Gesamtanlage stellte Konservator Wionski die baulichen Überreste des alten, 1902 eröffneten Schauspielhauses heraus, auf dessen Fundamenten die Theater-Doppelanlage errichtet worden war. Dazu zählten etwa zwei Treppenanlagen, die originalen Keller des Schauspielhauses mit Brandschutztüren aus dem Jahre 1903 mit zahlreichen baulichen Details. „All das ist denkmalwert.“

Einen besonderen Wert für sich stellten schließlich die beiden großen Bühnen von Oper und Schauspiel einschließlich ihrer Technik dar. Mit ihnen werde sich noch einmal ein Experte auseinandersetzen.

Für den 5. September 2016 ist dazu eine Diskussionsveranstaltung geplant. Auf dem Podium sitzen die Intendanten von Oper und Schauspiel, Bernd Loebe und Oliver Reese, sowie die Schauspielerin Corinna Kirchhoff und der langjährige Chefdramaturg der Oper, Norbert Abels, außerdem der Architekt DW Dreysse sowie Olaf Winter, der Technische Direktor von Oper und Schauspiel. Angefragt ist auch die Architektin Claudia Meixner.
Von den Grünen wollen Gesundheitsdezernent Stefan Majer sowie der kulturpolitische Sprecher Sebastian Popp teilnehmen. Moderator ist Manuel Stock, Fraktionschef der Grünen im Römer.

50. Ausgabe der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins – Stabile Zahlen und mehr Beschäftigte in der Spielzeit 2014/2015

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Zum 50. Mal erscheint in diesem Jahr die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Seit 1965 erhebt der Bühnenverein die Zahlen der deutschen Theater und Orchester, nach der Wiedervereinigung 1990 wurden die Daten der Theater und Orchester aus den neuen Bundesländern ergänzt. Die elektronische Erfassung seit der Spielzeit 2004/2005 brachte weitere Möglichkeiten zur Auswertung. So kann unter anderem die Verwendung der öffentlichen Mittel und die Eigeneinnahmen der Betriebe detailliert wiedergegeben werden. Dem Bühnenverein ist es wichtig, dass im Gegensatz zu anderen öffentlichen oder öffentlich geförderten Institutionen in Deutschland der Bereich der darstellenden Kunst jährlich seine Wirtschaftsdaten offenlegt, sogar unter Einbeziehung vieler Daten der nicht öffentlich finanzierten Privattheater.

Die Zahlen der Theaterstatistik 2014/2015 zeigen eine beruhigende Stabilität: Die Besucherzahlen der öffentlich getragenen Theater – also Staats- und Stadttheater sowie Landesbühnen – sind einschließlich der Gastspiele mit rund 21 Millionen Zuschauern stabil geblieben. Zum ersten Mal konnte der Bühnenverein auch die Zuschauerzahlen eines der großen Musical-Unternehmen in die Statistik einbeziehen. Das hat die Zuschauerzahlen der Privattheater von bisher über acht Millionen auf weit mehr als elf Millionen erhöht. So belegen 2014/2015 über 39 Millionen Zuschauer, wie interessiert man in Deutschland am Liveerlebnis Theater und Konzert ist.

67.437 Vorstellungen der öffentlich getragenen Theater und Orchester vor Ort bedeuten zwar einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent (im Vorjahr 67.695), dem stehen aber um 1,6 Prozent gestiegene Eigeneinnahmen in Höhe von ca. 535 Millionen Euro (im Vorjahr rund 530 Millionen Euro) gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr ist das prozentuale Einspielergebnis von 18,4 Prozent auf 18,2 Prozent leicht gesunken.

Die Zahl der fest angestellten Theatermitarbeiter – befristet und unbefristet – ist wieder leicht gestiegen, von 39.235 auf 39.399. Insgesamt sind 44.143 Personen (Vorjahr 43.964) fest in den Theatern und Orchestern angestellt, einschließlich der Musiker der selbstständigen Kulturorchester und Rundfunkorchester. Die Zahl der nicht ständig beschäftigten Mitarbeiter stieg erneut, diesmal von 25.228 auf 27.238. Dies ist vermutlich auch auf die Erhöhung der öffentlichen Zuschüsse von rund 2,37 Milliarden Euro auf nunmehr gut 2,43 Milliarden Euro zurückzuführen, eine Erhöhung um ca. 2,7 Prozent. Zugleich weist die Steigerung der Personalausgaben um 3,5 Prozent darauf hin, dass die Einkommen der Mitarbeiter angehoben wurden. „Damit hat sich das Thema Mindestgage für darstellende Künstler aber keinesfalls erledigt. Es wird die Tarifpartner in nächster Zeit weiter beschäftigen mit dem Ziel, zu einem für die Schauspieler, Sänger, Tänzer und andere künstlerische Mitarbeiter zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen“, kommentierte Rolf Bolwin, Direktor des Deutschen Bühnenvereins, die Zahlen der Theaterstatistik heute in Köln.

Die Theaterstatistik dokumentiert die wichtigsten Wirtschaftsdaten der Theater und Orchester in Deutschland. Insgesamt 142 Staatstheater, Stadttheater und Landesbühnen sowie 130 Orchester (inklusive Theaterorchester), 221 Privattheater und 77 Festspiele werden 2014/2015 mit ihren Einnahmen und Ausgaben, Personalangaben, Besucherzahlen und Veranstaltungen dargestellt. Sie ist das umfangreichste Nachschlagewerk über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Theater und Orchester in Deutschland.

Kosten: 25,- Euro zzgl. Versandkosten
Bestellung: Deutscher Bühnenverein
Postfach 10 07 63
50447 Köln
Fax 0221/20812-28
E-Mail material@buehnenverein.de
ISBN 978-3-934431-19-5

EU Kulturstatistik 2016 – mehr als 6 Mio. Beschäftigte in der Kulturbranche

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Die Statistikbehörde der Europäischen Union hat die Kulturstatistik 2016 vorgelegt. Mit diesem umfangreichen Werk dokumentiert die EU ihr starkes Interesse an der Kultur- und Kreativwirtschaft. Nach den vorangegangenen Studien aus den Jahren 2007 und 2011 können wichtige Trends beobachtet werden.

Mehr als 6 Millionen Menschen arbeiten in der Kulturbranche in der EU

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2,9% aller berufstätigen Menschen in der EU arbeiten im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Deutschland liegt mit 3% im Mittelfeld auf Platz 14. Hier sind die Werte gegenüber der letzten statistischen Erhebung leicht zurückgegangen.

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Interesse an Kultur steigt!

Erfreuliche Zahlen beschreiben das gestiegene Interesse der Menschen an der Kultur insgesamt, aber insbesondere an Kulturveranstaltungen wie Theater, Oper, Konzert und Ballett. Und entgegen mancher „Trendbeschreibung“ in allen Altergruppen. In Deutschland besuchen knapp 50% aller Menschen live Veranstaltungen.

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Die Bereitschaft, einen Teil des Haushaltseinkommens für kulturelle Aktivitäten auszugeben ist hoch.

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Die ingesamt 200-seitige Broschüre enthält viele interessante Fakten. Z.B. sind 15% aller Studenten in Fachrichtungen eingeschrieben, die der Kultur- und Kreatviwrtschaft zugeordnet werden können.

In der Berufsausbildung lernen inzwischen 87% aller Auszubildenden Englisch als erste Fremdsprache. Allerdings fehlen in Deutschland immer noch 21% aller in der Kulturbranche tätigen Menschen ausreichende Fremdsprachenkenntnisse in wenigstens einer Fremdsprache!

Die komplette Studie kann hier auf den Internetseiten per download bezogen werden (DTHG-Mitglieder finden sie auch im Mitgliederbereich der DTHG-Internetseite)

Augsburg: Zweifel an der Notwendigkeit der Schließung

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In die Diskussion um die dringend notwendige Sanierung des Theaters in Augsburg (siehe hier, hier oder hier) platzte zu Ende der Spielzeit die Entscheidung der Stadt, das Theater bereits ein Jahr vor dem Beginn der geplanten Sanierung auf Grund akuter Brandschutzmängel zu schließen. (siehe hier).

Wie die Augsburger Allgemeine jetzt berichtet, zweifelt ein Bausachverständiger diese Entscheidung, die zu hohen Ausgaben für das Finden und Anmieten von Ersatzspielstätten führt, an. Die Zeitung zitiert den Augsburger Bausachverständigen Wolfgang Rösener:

„Der Spielbetrieb im Großen Haus hätte noch für bestimmt ein Jahr aufrecht erhalten werden können.“

Dazu wären vergleichsweise kostengünstige Maßnahmen ausreichend gewesen. Damit erreicht die ohnehin heftige Diskussion um die Sanierung eine neue Dimension: Sanierungskritiker beantragen jetzt in einem Schreiben an den Bürgermeister den Einsatz eines neutralen Prüfsachverständigen während der Streit um die Anerkennung oder Zweifel an bereits stehenden Gutachten in vollem Gange ist.

Dabei sind die Kosten für die Interimsspielstätten sowie die zu erwartenden Ausfälle an Einnahmen des Theaters noch nicht absehbar. Auch hinsichtlich des Umfangs, Zeitplanes und der Gesamtkosten der Sanierung ist wohl noch nicht das letzte Wirt gesprochen.

KulturInvest-Kongress 2016

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Am 3. und 4. November 2016 veranstaltet die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring im Verlagsgebäude des Tagesspiegel in Berlin den 8. KulturInvest-Kongress, dem wichtigsten Forum für Kulturanbieter und Kulturinvestoren in Europa.

„Quo vadis Kulturmarkt?“ ist das Motto des Kongresses im Jahr 2016. Das führende Forum zeigt in zehn Themenfeldern mit über 85 mitwirkenden Referenten und Moderatoren die aktuellen Trends rund um den europäischen Kulturmarkt auf und reflektiert neue Modelle des Zusammenwirkens von Kultur und Wirtschaft sowie Öffentlicher Hand und Medien. Denn für die Bewahrung und Entwicklung von Kultur brauchen wir kluge kulturpolitische Rahmenbedingungen, wachsende staatliche Förderungen, die Unterstützung der Zivilgesellschaft und den Markt mit seinen Mechanismen. Ein finales Abschlussforum mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien reflektiert die Impulse und zeigt Zukunftsperspektiven für die Entwicklung des Kulturmarktes auf.

weitere Informationen und Anmeldung hier